Beerdigung unter Bäumen
  • Gepostet am 2. April 2022

Beerdigung unter Bäumen.

Letzte Ruhe. Beerdigung unter Bäumen. Dafür wird die Naturbestattung immer beliebter, vorausgesetzt, das war der Wunsch des Verstorbenen. Dann gilt es die richtige Ruhestätte zu finden. Doch auch hier greift immer mehr das Vorsorgedenken der Lebenden.

Lebende wollen den Hinterbliebenen in aller Regel so wenig wie möglich zur Last fallen und sorgen vor. Oder sie sorgen vor, weil ihnen manche Dinge einfach sehr wichtig sind.

Diese wichtigen Dinge können geplant werden. Jeder gute Bestatter wird Betroffene bestmöglich umfassend beraten.

War es vor einigen Jahren noch üblich und aus Platzgründen auch schwierig, einen Platz auf  einem kirchlichen Friedhof sich reservieren zu lassen, so hat sich das auch deshalb geändert, weil immer mehr Menschen in Urnen bestattet werden. Dadurch haben diese Friedhöfe auch mehr Platz. Dort vollzieht sich der Wandel stetig. Friedhöfe bekommen durch die Urnenbestattung mehr Platz, so viel, dass es auf den Gottesäckern eine  Überzahl von Immobilien für das Jenseits gibt. Menschen orientieren sich neu, aus vielen Gründen.

Zunächst hängt bei der Wahl der Bestattungsform auch die Möglichkeit der Pflege ab. Sicherlich gibt es Fremdunternehmen, welche die Grabstätte regelmäßig pflegen können, doch die regelmäßigen Kosten richten sich nach dem Umfang des Pflegeaufwands, der vergeben werden soll. Üblich sind oft, die reinen Gießaufträge. Umfangreicher wird es dann mit regelmäßiger Reinhaltung, Unkrautentfernung oder jahreszeitlicher Neubepflanzung. Alles hat seinen Preis.

Anders sieht es aus, wenn ein naher Angehöriger, die Grabpflege gerne und liebevoll übernehmen kann, weil er in der Nähe wohnt und er diese Arbeiten gerne übernimmt.

Aus diesem Problemkreis heraus entscheiden sich immer mehr Menschen für eine sogenannte Naturbestattung, zum Beispiel im Wald oder auf See. Im Schutz der Natur wird die letzte Ruhe gesucht.

Immer mehr Menschen suchen nicht nur den Ruhewald als letzte Ruhestätte, sondern sie wollen auch ihren eigenen Baum. Auch dafür wird das Angebot immer vielfältiger und richtet sich an der Nachfrage aus.   

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